Straubing - Nachrichten 21.02.2012, 20:33 Uhr

Straubinger BRK übte das Retten auf dem Eis

Die Kreiswasserwacht testete neue Geräte / Das Rettungsfloß diente zum Bergen des verletzten Schlittschuhläufers


        Die Straubinger übten mit dem Rettungsfloß. Foto: BRK

Die Straubinger übten mit dem Rettungsfloß. Foto: BRK

straubing . Die BRK-Kreiswasserwacht Straubing-Bogen nutzte die niedrigen Temperaturen, um auf dem vereinseigenen Weiher der WW Waltendorf eine Eisrettungsübung durchzuführen. Bei der Übung wurden die BFA Eisretter getestet, neue Helfer auf den Geräten eingewiesen und Erfahrungen mit dem Umgang der Geräte gesammelt. Alle Wasserwachtschnelleinsatzgruppen sind mittlerweile mit diesem Gerät durch die Kreiswasserwacht ausgestattet worden.

Nachdem die Wasserretter zuvor ihre Ausrüstung angelegt hatten und mehrere freiwillige gefunden waren, die sich als zu Rettende in den See begeben wollten, gab es eine kurze theoretische Einweisung durch die Technischen Leiter.

Zunächst wurde die Rettung eines ins Eis eingebrochenen Schlittschuhläufers simuliert. Hierzu näherte sich der Retter liegend und konnte mit Hilfe eines Eisretters das zwar unterkühlte, sich jedoch noch bei Bewusstsein befindliche Unfallopfer aus dem kalten Wasser befreien. Dabei kamen auf Anhieb alle Wasserretter gut mit dem Eisrettungsfloß zurecht.

Der Vorsitzende der Kreiswasserwacht Straubing-Bogen, Norbert Murr, bedankte sich bei allen Beteiligten für das Engagement besonders in der kalten Jahreszeit und wies noch kurz auf die besonderen Gefahren der Eisflächen hin. „Aufgrund der kommenden wärmeren Temperaturen können selbst sehr dicke Eisflächen zu lebensgefährlichen Fallen werden.“ Daher sei eine solche Eisrettungsübung zu diesem Zeitpunkt besonders wichtig.

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