Amberg - Nachrichten 27.01.2012, 18:10 Uhr

Einblicke in eine oft verkannte Region

Landkreis und Stadt Amberg sind etwas Besonderes. Den Beweis tritt der neueste Band „Amberg-Sulzbacher Land“ an.

erstes Bild Bild zurück
Bild 1 von 3
Bild weiter letzes Bild

        Dr. Peter Wolf vom herausgebenden Haus der Bayerischen Geschichte

Dr. Peter Wolf vom herausgebenden Haus der Bayerischen Geschichte

Landkreis/Amberg. Der Band ist das jüngste und siebte Kind der Familie „Edition Bayern“. Mit dieser Ausgabe, sagte Ambergs Oberbürgermeister Wolfgang Dandorfer, rücke die Oberpfalz in den Mittelpunkt dieser Reihe. „Ein Landstrich in Bayern, der oftmals verkannt wird“, so Dandorfer.

Zur Vorstellung des Regionalheftes am Mittwoch im Rathaus kamen neben Regierungspräsidentin Brigitta Brunner und Landrat Richard Reisinger die Wegbereiter des regionalen Bandes, Wilhelm Koch und Manfred Wilhelm vom Büro Wilhelm als Gestalter und Koordinatoren, Dr. Peter Wolf vom herausgebenden Haus der Bayerischen Geschichte, Koordinator und Kulturreferent Wolfgang Dersch sowie die Autoren oder Fotografen, die mit ihren Worten und Bildern Amberg, den Landkreis Amberg-Sulzbach und die hier lebenden Menschen beschrieben. Über die Dokumentation sagte Dandorfer, sie sei informativ und verbinde Wissenschaftliches mit allgemein Interessierendem.

Schon das Cover ist ansprechend gestaltet. Es zeigt auf der einen Hälfte einen Teil des Landratsamtes, dahinter die Martinskirche, auf der anderen Hälfte sind Menschen zu sehen. Ein Blick hinein zeigt Aufsätze über „die bayerische Eisenstraße“, über „betonte leichtigkeit, luftige schwere“ im Luftmuseum, über Klöster und Kirchen. So erfährt der Leser, dass der Stephansturm in Ensdorf, 1075 erbaut, einer der ältesten Kirchtürme Bayerns ist.

Auch über Brauchtum wird informiert und darüber, was hiesige Persönlichkeiten über die Oberpfälzer denken. „Sissi“ Hackl aus Ensdorf, Kellnerin im Amberger „Kult-Café“ Zentral, beurteilte sie als „zurückhaltend, stur, festgefahren, konservativ, unnahbar“: „Zu den Leuten hier fällt mir relativ viel ein. Wenn ein Gast nichts sagt und grußlos nur ,Kaffee’ brummt, weiß ich: Der ist von hier“, sagt sie.

Das Haus der Bayerischen Geschichte stuft die Region mit ihren zwei Naturparks als eine der waldreichsten Gegenden Bayerns ein. Historisch zeugten eine Vielzahl an herausragenden Bauten von der bedeutenden Vergangenheit. Und nicht zuletzt seien Kunst und Kultur lebendig. Amberg, einst die zweite Hauptstadt der Kurpfalz, sei heute der erste Luftkunstort in Bayern.

Dr. Peter Wolf: „Die Edition Bayern nimmt Sie mit ins innovative Luftmuseum, ins Bierland, in die Erdäpfelpfalz und zum Wanderschafkopf.“

Umfrage - Ergebnis

 
 
 
 
Donnerstag 23. Februar 2012
Online-Spezial: Mehr Erfolg durch Bildung

Wetter

Wolke
-4°

» Lokalwetter